Ein Bericht des Vaters:

Alle unsere Kinder sind eine gute Weile nach dem errechneten Geburtstermin gekommen. - Woran das liegt? Die einen sagen, dass Burschen länger brauchen. Die anderen meinen, dass die Mutter in vielen Belangen eher gründlich ist, möglicher Weise auch beim Ausbrüten. Wieder andere meinen, dass vorher noch so viel zu erledigen und gar keine Zeit für eine Geburt war. - Die Fragen aus dem Kindergarten und aus der Pfarrgemeinde wurden fast zwei Wochen lang beantwortet: “Nein, es ist noch nicht soweit?” - Das war für die Kindesmutter eine beschwerliche Zeit - in mehrerer Hinsicht.

 Am 08. November 2011 am frühen Abend ging es los. Die Wehen setzten ein.

 Die Mutter zog sich zurück. Die Kinder aßen alleine zu Abend, und das in voller Eintracht. Der Vater erledigte noch schnell einige Telefonate, koordinierte eine Besprechung, die “Kreuzkirche aktiv”-Redaktionssitzung ging sich nicht mehr aus. Die Hebamme wurde angerufen. Der Ofen wurde eingeheizt. Das Wohnzimmer schnell noch einmal aufgeräumt. Die Aufregung war groß und dennoch hieß es erneut: Warten. - Und was geschah mit den Kindern? Ja, mit ihnen war zu verhandeln. Alle wollten in der Nacht aufgeweckt werden, um das neugeborene Baby zu begrüßen. Also waren sie bereit, bei Zeiten schlafen zu gehen. Damit war das Feld frei für eine Geburt, und Mama und Baby arbeiteten mit vollem Einsatz darauf hin.

 Bei Kerzenschein in einem wohlig warmen Wohnzimmer wurde um 21.03 Uhr der neue Erdenbürger Salomo Pankraz Nitsche im Pfarrhaus der Kreuzkirche-Graz geboren. Es war zweifelsohne die schönste aller Geburten, die wir bisher erleben durften.

 “Salomo” (geschrieben wie der König im Alten Testament) war bei seiner Geburt ein wahrlich ausgebrütetes Baby: 57 cm groß, 5060 g schwer und 39,5 cm Kopfumfang. Er hebt seinen Kopf, trinkt eifrig und lässt es sich unter der Betreuung seiner Mutter gut gehen.

Herzlich willkommen Salomo! Wir freuen uns, dass DU da bist!