Die Geburt von Maryam

Erst war es ja mein Wunsch und meine Absicht im Geburtshaus zu entbinden, wie 10 Jahre zuvor meinen Sohn.
 Meine Frauenärztin meinte dazu nur- dann könne ich auch genausogut zu Hause gebären.
 Meine Antwort, ich könne keine Hausgeburt machen, da ich ja nur eine Mietwohnung hätte, brachte sie nur zum schmunzeln.
 
 Über eine Freundin, welche fast zeitgleich schwanger war bin ich zu Karin Mulisch-Prinz gekommen, wofür ich unendlich dankbar bin!
 
 Schon Karins Betreuung vor der Geburt war sehr aufschlussreich, entspannend und freudig, denn Karin ist uns schnell ans Herz gewachsen und ihr Wissen und ihre Ratschläge für welche sie immer erreichbar war, hat mich sehr unterstützt und restlos jeden Zweifel an der Richtigkeit meiner Entscheidung zur Hausgeburt schwinden lassen.
 
 Als es dann (endlich) "ernst" wurde, war sie bald da und mein Mann hatte das von Karin bereitgestellte Wasserbecken bereits gepumpt und das Wasser floss bereits ein. So bin ich dann fast 3 Stunden in herrlich warmem Wasser gekniet und gelegen, ich kann nur sagen - es war so unendlich entspannt!
 Herrlich entspannt...!
 Mein Mann hat Kaffee gekocht, ich konnte bei mir sein oder mit den beiden plaudern. Kerzenschein und Musik von mir ausgesucht, wie es mir gerade gut tat.
 
 Ich möchte auch empfehlen den Film "orgasmic birth" anzusehen, denn ehrlich gesagt, hätte ich das nicht getan, vielleicht hätte ich gar nicht gewusst, das gebären so freudvoll sein kann! Ein wunderbarer, liebevoller Start ins Leben für unsere Tochter.
 
 Es war wunderbar, einfach wunderbar... DANKE, Karin